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Tradition und Freiheitsdrang: |
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| Michael Reinhard Heß | ||
Deutsche Ostasienstudien 58 |
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Die Zeit von 1979 bis 2017 gilt nach allgemein verbreiteter Auffassung als Blütezeit der uigurischen Literatur in der Volksrepublik China. In ihrer Anfangszeit war diese Ära der literarischen Entfaltung vom Geist der „Reform und Öffnung“ inspiriert, die China nach dem Tod Maos im Jahr 1976 erlebte. Unter den neuen Bedingungen trugen uigurische Literaten Chinas entscheidend zu einer Neubestimmung der uigurischen Identität und einer Wiederbelebung der uigurischen Kultur nach der schwierigen Periode der „Kulturrevolution“ (1966–1976) bei. Die hier thematisierten uigurischen Werke aus der Zeit von 1979 bis 2017 illustrieren einerseits, wie stark die kulturellen, literarischen und politischen Muster aus der Zeit vor 1976 damals noch fortwirkten, und anderseits ein Streben, sich allmählich davon zu lösen. |
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Inhalt |
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| 1 Einführung 2 Zur Periodisierung und Terminologie 3 Zu einigen grundlegenden Besonderheiten der „Blüte“-Ära 4 Zum Begriff des „Realismus“ 4.1 Merkmale des dominierenden Realismusverständnis in der uigurischen Literatur 4.2 Der beginnende Abschied vom „Realismus“ 5 Zum uigurischen Roman 5.1 Zur Entwicklungsgeschichte des uigurischen Romans 5.2 Quantitative Aspekte des Romans der „Blütezeit“ 5.3 Zur inhaltlichen Klassifizierung des uigurischen Romans in der VRC 5.4 Zum uigurischen „historischen Roman“ der VRC 5.4.1 Allgemeine Bemerkungen zum Genre des historischen Romans 5.4.2 Zur Sonderstellung des uigurischen „historischen Romans“ 5.4.3 Der uigurische „historische Roman“ als invertiertes Subgenre 5.4.4 Der tarixiy roman im Urteil von Forschern und Autoren 5.4.5 Formale Anklänge des tarixiy roman an historiographische Fachliteratur 5.4.6 Die ,Arbeitsteilung‘ beim uigurischen „historischen Roman“ 5.4.7 Fazit zum Genre des uigurischen „historischen Romans“ 5.4.8 Der „historische Roman“ in Einzeldarstellungen 6 Neue literarische Entwicklungen außerhalb des Mainstreams 6.1 Mämtimin Hošur und der „uigurische magische Realismus“ 6.1.1 „Der Verrückte“ 6.1.2 „In der ,Wandererkneipe‘“ 6.1.3 „Zackenglas“ 6.1.4 „Der Hund mit den goldenen Zähnen“ 6.1.5 „Der gescheckte Hahn“ 6.1.6 „Der schwarzbäuchige Leitbock“ 6.2 Xalidä Isra’ils „Goldener Schuh“: Die Abrechnung mit dem System 6.2.1 Der Text und seine Manipulation 6.2.2 Zu Aufbau und Inhalt des Werks 6.2.3 Isra’ils vernichtende Kritik am System 6.3 Maximale Mainstreamferne: Pärhat Tursuns „Seitenstraße“ 6.3.1 Äußere Merkmale des Textes 6.3.2 Zur Erzähltechnik und zu den Ebenen der Handlung 6.3.3 Eine Familientragödie mit politischem Hintergrund 6.3.4 Der Verlust der Ordnung 6.3.5 Zahlenwelten als Ersatzordnung 6.3.6 Kulturgeschichtliche Aspekte der Zahlenspielereien 6.3.7 Der Mensch als Vagabund 6.3.8 Spielarten männlicher Lust 6.3.9 Ein Text des intellektuellen und gesellschaftlichen Aufbruchs 7 Schluss und Ausblick Anhang Spezielle Abkürzungen Spezielle Symbole Zitierte Literatur Index Dank |
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